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10 Übungen für einen starken Pferderücken

Rückentraining Übungen

Übung 1: Alle paar Minuten lang machen

Bevor es an die Longe geht, ein aktueller Tipp: Gleich unten auf dieser Seite kannst Du an unserem Adventsgewinnspiel teilnehmen – und zwar an allen Tagen für alle Tage. Türchen verpassen? Gibt’s bei uns nicht mehr!

Halten Sie mal eine volle Wasserflasche am ausgestreckten Arm – wetten, dass nach kurzer Zeit Ihre Muskeln anfangen zu zittern? So fühlt sich ein Pferd, wenn seine Muskeln überanstrengt werden. Daher ist das A und O für alle Pferde und Rücken-Patienten im Speziellen: lang machen. Weiterlesen

7 Knobelaufgaben für Ihr Pferd

Denksportaufgaben für Pferde

Bewusst die Beine in Schritt und Trab einsetzen

Das bringt’s: In dieser Übung lernt das Pferd, seine Beine bewusster einzusetzen. Da die Abstände zwischen den Stangen variieren, muss es seinen Kopf einschalten und die Beine regelrecht sortieren. Ob es mitdenkt, erkennen Sie daran, wie konzentriert es dabei vorgeht. Schleichen sich Taktfehler ein oder stolpert Ihr Pferd, dann denkt es noch nicht ausreichend mit.

Tipp von Hero Merkel: Noch mehr Kopfarbeit forcieren Sie, wenn Sie nicht nur die Abstände zwischen den Stangen variieren, sondern die Stangen schräg oder leicht erhöht legen. Allerdings sollten Sie in Trab und Galopp nicht mehr als drei Stangen hinlegen. Weiterlesen

5 Übungen für das perfekte Muskeltraining

So geht's: 8 Dehnübungen für Ihr Pferd
Foto: Rädlein

Dehnen: Super-einfach, super-effektiv

Übung ist geeignet für:
– Schwächling
– Halbes Hemd

Zwei Dehnungsübungen für untrainierte und verspannte Pferde. Für Vorderbeine, Schulter und Rumpf und Hinterbeine. 

Pferde, die steif und verspannt sind, müssen erst locker werden, bevor sie Muskeln aufbauen können. Dehnübungen helfen ihnen deshalb gut, sagt Pferdetrainerin Nicole Künzel (www.evipo.de). Wichtig ist, dass das Pferd schon leicht aufgewärmt ist. Am besten führen Sie es vorher mindestens zehn Minuten im Schritt.
Mit der folgenden Übung dehnen Sie die zurückführenden Muskeln an Vorderbeinen, Schultern und Rumpf: Weiterlesen

Wenn die Schiefe des Reiters die Schiefe des Pferdes beeinflusst

Jeder Reiter weiß heutzutage über die natürliche Schiefe des Pferdes Bescheid und auch darüber, dass an ihr durch sinnvolle Gymnastizierung gearbeitet werden muss, um das Pferd lange gesund zu erhalten. Doch nur wenige Reiter bedenken, dass auch sie selbst schief sind. Und das kann so schlimm sein, dass die unbemerkte Schiefe des Reiters das Pferd grundlegend in seinen Bewegungen beeinträchtigt.

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Aus dem Takt

Manchmal hört oder liest man den Begriff, das Pferd geht „taktunrein“. Was bedeutet das eigentlich?

Geht man nach den Richtlinien der FN und schaut in die Ausbildungsskala, wo der Takt die erste der sechs elementar wichtigen Säulen der Pferdeausbildung darstellt, wird Takt als „das zeitliche und räumliche Gleichmaß in den drei Grundgangarten in Schritten, Tritten und Sprüngen“ definiert.

Jede Gangart hat dabei ihren eigenen Rhythmus, d.h. der Schritt ist ein Viertakt, der Trab ein Zweitakt und der Galopp ein Dreitakt.

Taktunrein geht ein Pferd, wenn der natürliche Rhythmus der jeweiligen Gangart gestört ist und die Fußfolge des Pferdes nicht mehr mit der jeweiligen Grundgangart übereinstimmt.

Oft zeigen erst Standbilder diesen Fehler. Um ernsthaft beurteilen zu können, ob es sich um eine Momentaufnahme oder ein dauerhaftes Problem oder gar falsches Training handelt, lohnt es sich, mehrere Sequenzen zu betrachten und nicht nur ein einziges Bild. Weiterlesen

Schmerzen erkennen

Schmerzgesicht des Pferdes

“Du hast ja eine richtige kleine Rennsemmel!”, sagt Nadja lachend. “Ja”, meint Anke, “mein kleiner Vinur ist seit ein paar Monaten endlich mal flott unterwegs, früher war er eigentlich immer etwas faul”. Nadja wird still und schaut Vinur kritisch an, “hast du mal abchecken lassen ob er irgendwo Schmerzen hat?” Weiterlesen

Kraulen statt Klopfen

Häufig sehe ich wie Pferdebesitzer ihren Tieren kräftig auf den Hals klopfen um sie zu loben.

Oftmals macht man sich auch gar keine Gedanken darüber, denn schon den Kleinen wird das teilweise so vorgelebt oder gar im Unterricht beigebracht.

 

Das Ergebnis einer britischen Studie* der Nottingham Trent University zeigte allerdings eindeutig, das streicheln und kraulen am Widerrist von Pferden ein effektiveres Lob ist als klopfen auf die Schulter oder den Hals.

Darüber hinaus stärkt kraulen oder streicheln die Bindung zwischen Pferd und Mensch und ist somit auch eine geeignetere Belohnung…

Die Begründung liegt laut der Wissenschaftler darin, das sich Pferde auch gerne gegenseitig an dieser Stelle kraulen – wohingegen Klopfen gegen den Hals kein natürliches Verhalten zwischen befreundeten Pferden ist.

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Lesetip

https://www.pferdefluesterei.de/alle-pferdeexperten/wort-und-bild/must-read-lesetipps/

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Nicht ziehen!

Man kommt ja nicht umhin, sich gewisse Szenen auf Reitplätzen und Hallen immer wieder anzuschauen. Da wird gezogen was das Zeug hält. An der Longe und an den Zügeln. Es wird ein Tauziehen mit dem Pferd veranstaltet, gekämpft und gezerrt. Zudem weiß ich es aus eigener Erfahrung. Jeder der schon mal ein unkooperatives Pferd an der Hand hatte, weiß das: Druck erzeugt Gegendruck. Wir brauchen auch nicht um den heißen Brei herumzureden, es gibt Situationen in denen man dagegenhalten, den Druck aufrechterhalten oder auch die Notbremse ziehen muss.
Aber selbst wenn man sich diese Situationen vor Augen hält, etwas ganz harmloses, das Pferd bekommt die Nase nicht aus dem Gras, kommen wir auf einen Nenner. Das Pferd hört nicht zu. Das ist meistens der Grund und haben wir den beseitigt, brauchen wir nicht ziehen. Warum Pferde nicht zuhören und nicht losgelassen sind, hat ganz verschiedene Gründe. Verlassen wir mal das Wiesengrün und gehen in die Arbeit. Die Pferde sind überfordert und verstehen die Hilfen nicht.
Als Beispiel die Equikinetic… Weiterlesen

Kammerweite

Alle Welt spricht von der Kammerweite. Als Sattlermeister habe ich immer gestaunt, dass sogar die meisten Sattelverkäufer nicht wissen, was die Kammerweite ist. Dabei wird schon, wenn wir die Begriffe Kammerweite, Ortsweite, und Schulterfreiheit genau definieren klar, warum so viele Fehler in der Sattelanpassung gemacht werden.

Was landläufig als Kammerweite bezeichnet wird, ist eigentlich die Ortsweite. Sie definiert den Abstand der Ortsspitzen des Sattelbaums. Aber warum gibt es überhaupt zwei verschiedene Begriffe, wenn es doch auf dem ersten Blick so scheint, als ob eh das Gleiche gemeint ist. Ist es einfach nur eine unnötige Fachsprache oder steckt mehr dahinter? Weiterlesen